Abteilung Forst Altona Revierförsterei Klövensteen

Der Klövensteen wurde als größeres Waldgebiet des Hamburg-Altonaer Umlandes erst relativ spät erkundet. Etwa im Jahr 1910 wurde der damals nicht ganz 180 ha große Forst mit seinem Wildgehege erstmalig in einem lokalen Ausflugsführer als lohnendes Ausflugsziel erwähnt.

Die bis dahin noch eingeschränkte Beachtung dieses Waldes wurde später unter anderem auf zunächst noch fehlende gastronomische Anlaufstellen sowie die geringe Wertschätzung seiner naturästhetischen Ressourcen zurückgeführt. Dennoch wurde der Klövensteen in den kommenden Jahrzehnten immer mehr zum Erholungsraum für die Stadtbevölkerung Hamburgs. (siehe dazu Hans Walden: Stadt–Wald Untersuchungen zur Grüngeschichte Hamburgs. S. 479f)

Heute ist der Forst Klövensteen das größte grüne Naherholungsgebiet Altonas. Mit seinen 580 Hektar hat sich der Klövensteen in den vergangenen hundert Jahren im Rahmen der naturgemäßen Waldpflege und -entwicklung zusehends zu einem vielschichtigen, standortgerechten und naturnahen Erholungswald entfaltet.

Eingebettet in die landwirtschaftlich geprägte Umgebung bietet der Klövensteen eine vielseitige Ausstattung an Waldressourcen. Mit dem Naturschutzgebiet Schnaakenmoor, dem Wildgehege, der Waldschule Klövensteen, dem Waldspielplatz am Klövensteenweg sowie mehreren gastronomischen Anlaufpunkten gehört der Klövensteen zu einem der abwechslungsreichsten Erholungswälder Hamburgs.

Wenn Sie mehr über den Forstbetrieb Altona und sein facettenreiches Angebot erfahren möchten, finden Sie auf den folgenden Seiten entsprechende Informationen.

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